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Okt 11

Familienfeiern

Im heurigen Sommer waren wir das erste Mal ohne unseren Sohn und Bruder auf Urlaub. Es gab ganz viele schwere Momente. Der schwerste Moment für uns alle war wohl der 12. August, der Tag seines 13. Geburtstages. Wir haben versucht diesen Tag so zu gestalten, wie Lexi es sich gewünscht hätte, im Meer baden, ein großes Eis essen, am Abend zum McDonald. Der Vorabend des Geburtstages war eigentlich schlimmer als der Geburtstag selbst.

Und jetzt, wo wir das „überstanden“ haben, fürchten wir uns vor dem nächsten großen Fest, Weihnachten. Auch wenn es noch so weit weg scheint, beschäftigt es uns sehr.

Hat jemand einen Tipp, wie man mit diesen Tagen besser umgehen kann?

3 Kommentare

  1. Anita Ladinig

    Es kommt Weihnachten. Das ist für alle trauernden Eltern und Geschwister eine schwierige Zeit.
    Aber diese Feiertage nicht mehr zu feiern ist auch nicht die Lösung. Unsere Kinder hätten sich auf Weihnachten gefreut. Unsere Kinder hätten es sich gewünscht, dass gefeiert wird.

    Erinnern wir uns an die schönen gemeinsamen Weihnachten!
    „Nicht weinen, weil sie vorüber, sondern lächeln, dass sie gewesen.“

  2. Anita Ladinig

    Ich war auf einer Geburtstagsfeier eines verstorbenen 18-jährigen. Die Eltern haben hauptsächlich die jugendlichen Freunde zu einer Jause eingeladen. Da gab es einen Geschenketisch mit Erinnerungsstücken wie Bücher, T-Shirts, Fußballschuhe, Fußball, Schirmkappen, Hauben, Geldtasche, Schlüsselanhänger, Taschenmesser,… vom verstorbenen Sohn und Freund. Jeder Gast durfte sich ein Andenken aussuchen. Es war für alle ein zwar schmerzhaftes aber überwiegend sehr schönes Erlebnis – ein weiterer Schritt der vielen großen und kleinen Schritte des Abschieds!

    1. Edith Pockberger

      Ich halte das für eine sehr gute Idee – ich denke, der Verstorbene hat/hätte diese Geburtstagsfeier sehr gut empfunden – auch ich denke oft bei solchen „Feiertagen“, wie hätte meine Tochter gewollt, dass ich diesen Tag begehe und es ist bestimmt o.k., wenn wir unseren Schmerz spüren und weinen, aber auch wissen, unsere Kinder wünschen uns eine gute und positive Zeit und auch wenn wir uns schrittweise verabschieden – wir vergessen sie ja nie!

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