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Okt 11

Weiter leben der Restfamilie

Der plötzliche Tod unseres damals 14-jährigen Sohnes Gerhard an den Folgen eines Schiunfalls liegt schon 30 Jahre zurück. Er veränderte das weitere Leben der „Restfamilie“, seinem älteren Bruder Walter, selber schon Vater zweier Kinder, seiner Mutter Helga und mir bis zum heutigen Tag ganz entscheidend.

Er „lebt“ seit seinem Tod in jedem von uns auf unterschiedliche Art weiter und beeinflusst unsere Sichtweisen bzw. unser Handeln täglich.

Erleben das andere Eltern auch nach so vielen Jahren immer wieder?

2 Kommentare

  1. Stiegler Maria

    Unsere Tochter Isabella starb vor 20 Jahren an einem Gehirntumor. Wir ware ( Vater, Muter, Schwester) danach eine veränderte Familie. Jeder trauert auf seine Art und keiner konte dem Anderen unterstützen.
    Die Schester erlebte diese Traumatisierung durch den Verlustes des Vaters durch Kebs wieder und hat sich sehr zurückgezogen.
    Der Verlust, die Traurigkeit ist immer wieder da nur unterschiedlich heftig – auch nach viele Jahren.

  2. Anita Ladinig

    Mütter, Väter und Geschwister, jeder trauert auf seine Art. Trauer ist sehr individuell. Oft ist es so, dass die nächsten Angehörigen nicht wissen wie es dem anderen geht. Sicher ist der Schmerz meines vor 10 Monaten verunglückten Sohnes sehr groß und die Trauer zeitweise sehr massiv. Trotzdem bin ich glücklich, dass ich noch zwei weitere Kinder habe. Das Leben verändert sich sehr, der Verstorbene hat genauso seinen Platz in der Familie und in unseren Herzen aber ich achte sehr, dass trotz der Trauer alle drei Kinder meine Aufmerksamkeit bekommen. Um Missverständnisse, Unsicherheiten und Fehler zu vermeiden, mein Rezept wie so in allen Lebensbereichen: Reden, reden, reden!!!

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